ja ja ich weiß, dass das eigentlich schon ein alter Hut ist und schon seit einem guten Monat Infos im Web herumschwirren. Und ja ich weiß auch, dass das vermutlich nicht gerade der beste Anfang ist um jemanden zum Weiterlesen zu motivieren.
Aber egal, vor kurzem habe ich ein nettes Mail von Google aus Mountain View erhalten. In diesem wurde mir mitgeteilt, dass dieses neue Event Tracking bei meinem Account aktiviert wurde. Dadurch wird es möglich Events auf der Website zu tracken ohne dafür einen virtuellen Pageview erzeugen zu müssen. Nützlich ist das z.B. für Ajax, Javascript oder auch Flash Anwendungen. So wie bei meiner Box mit den Reitern in der rechten Spalte ganz oben.
Was gibt es zu beachten
- Es muss das aktuellste Javacsriptfile (ga.js) von Google eingebunden werden.
- Der Javascriptaufruf muss bei jedem zu trackenden Event definiert werden.
- Das Ganze ist noch in der Betaphase. Es kann also durchaus auch zu Fehlverhalten kommen. Dieses Feature wurde auch noch nicht bei allen Accounts aktiviert.
- Eine detaillierte Doku gibt es hier: http://code.google.com/intl/de-DE/apis/analytics/docs/eventTrackerGuide.html
Testeinbindung
Um das Ganze zu testen hab ich den Code in Box rechts eingebunden. Damit werden jetzt die Clicks auf Kategorien, RSS und Suche gezählt. Dazu habe ich folgenden Code als OnCLick Event auf die Links der einzelnen Reiter gesetzt:
pageTracker._trackEvent("Tabbox", "Kategorien", "optLabel", 1);
pageTracker._trackEvent("Tabbox", "RSS", "optLabel", 2);
pageTracker._trackEvent("Tabbox", "Suche", "optLabel", 3); |
Eigentlich benötige ich die letzten 2 optionalen Parameter nicht. Aber zum Testen hab ich diese gleich mit definiert.
Das Ergebnis
Innerhalb von Google Analytics findet man unter dem Punkt Content einen neuen Eintrag “Event Tracking” mit entsprechenden Unterpunkten. Das Ganze sieht dann so aus.
Erweiterte Einbindung
Zusätzlich zu dieser feinen Erweiterung haben sich die Jungs und Mädls von Google noch zwei zusätzliche Methoden von EventTracking einfallen lassen.
- TimeTracker()
Diese Funktion ermöglicht es Zeitspannen zu messen. So könnte zum Beispiel ein Timer beim Click auf den Play Button eines Videos gestartet werden und beim Click auf Stop wird der Timer wieder gestoppt. So erhält man eine Statistik wie lange Benutzer sich das entsprechende Video angesehen haben.
<input onclick="javascript:timeTracker._recordStartTime();" type="button" value="Start" /><input onclick="javascript:timeTracker._recordEndTime();" type="button" value="Stop" /> |
- MouseOverTracker()
Der MouseOver Tracker ermöglicht es den ersten MouseOver eines Elements zu tracken. Diese Methode wurde entwickelt um eine große Ansammlung an Datenmüll zu vermeiden. Mit dem normalen EvenTracker würde nämlich jeder Mouseover getrackt werden.
Ähnnliche Beiträge:
- Mehrere Google Analytics Accounts auf einer Seite
- Google Analytics: Benutzerdefinierte Berichte
- Google Analytics eigene IP ausfiltern (Teil 1)
- Google Analytics: Kampagnenerfolg genauer beurteilen
- Google Analytics eigene IP ausfiltern (Teil 2)








Flo
10. Juli 2009 at 16:15
auf einer unserer webseiten gibt’s widgets, die per zufall angezeigt werden. um diese anzeigen zu zählen haben wir uns entschlossen, den eventtracker zu missbrauchen. funktioniert grundsätzlich auch sehr gut. nur sieht der pagetracker das jetzt als user-interaktion und somit ist die bounce-rate nun auf allen seiten auf 0. pagetracker geht auch nicht, hat den selben effekt :-(
hast du vielleicht eine idee, wie man das lösen könnte?
Markus Kapferer
10. Juli 2009 at 19:58
hi, was genau soll getrackt werden? Clicks auf das Widget oder wie oft das Widget angezeigt wurde?
Vermutlich letzters, dafür kenne ich leider keine richtige Lösung.
2 Ansatzpunkte wären aber:
* Benutzdefinierte Variablen: zB: pageTracker._setVar(“Widget1″); – Nachteil: Diese Werte werden als Cookie auf Benutzerebene gespeichert. Bei mehreren verschiedenen Widgets im Zuge der Cookielebenszeit musst du den Bestehenden Wert immer überschreiben bzw. modifizieren. Außerdem wurde hier in Google Foren auch von Bugs im Zusammenhang mit der Bounce Rate berichtet.
* Ein absolut schmutziger Workaround:
Das angezeigte Widget an den Seitennahmen anhängen und im Nachhinein über einen Filter parsen. Dann kannst du die Info zum Widget wieder aus dem pagename entfernen und das widget als benutzerdefinierten Wert speichern. Könnte theoretisch funktionieren, getestet hab ich sowas aber noch nicht.
Dietwolf
27. Mai 2010 at 18:58
Guten Morgen , mega schönen Weblog betreibst du . Ich selber habe auch schon länger eine eigene Webseite erstellt, eine Suchmaschiene. Im Moment noch sichtbar bei http://beta.jerome.de . Währe nett wenn du mir sendest wie du sie findest oder was vielleicht noch verbesserbar daran ist. Ein Design kommt erst im Laufe des Tages dazu. Vielen Dank – 345zhf4