Es hat sich in den letzten Jahren ja schon herumgesprochen, dass man Benutzern zeigen soll wo sie sich befinden und sich so ein User einfach innerhalb einer Website orientieren kann. Doch so einfach das klingt, so oft wird dieses Gebot missachtet bzw. gibt es hier einige Feinheiten die sich doch noch nicht überall herumgesprochen haben.
Aktiven Menüpunkt selektieren
Zum Standard gehört es inzwischen aktive Menüpunkte zu selektieren. Hierbei gilt diese Selektion optisch deutlich erkennbar zu gestalten. Der Unterschied zwischen selektieren undnicht selektierten Navigationselementen sollte sofort auf einen Blick erkennbar sein. Darüber hinaus sollte noch beachtet werden, dass in allen Navigationslevels mit Hervorhebungen gearbeitet wird. Immer wieder sieht man Websites in denen der Hauptmenüpunkt schön selektiert wird, aber ab der zweiten oder dritten Ebene bricht das optische Chaos aus.
Breadcrumb Navigation integrieren
Je komplexer und tiefer die Navigationsstruktur einer Website aufgebaut ist, desto wichtiger ist eine Breadcrumb Navigation. Dadurch kann man sich einige Probleme vom Hals schaffen und hat ein globalen Bezugspunkt für den Benutzer geschaffen. Allerdings sollte eine Breadcrumb nie die einzige Navigationsmöglichkeit darstellen. Aus meiner Sicht dienen die “Brotkrumen” zur schnellen Orientierung und im Notfall können überforderte User diese auch zum Navigieren missbrauchen.
Jeder Seite ihren Menüpunkt
Jede Seite sollte einem Menüpunkt zugeordnet werden. Besonders auf der Startseite sieht man oft Unterpunkte die in der Navigation nirgends abgebildet werden. Dadurch ergeben sich Seiten die sich mehr oder weniger im “Luftleeren” Raum befinden. Klassische Beispiele hierfür bieten beispielsweise Seiten die auf der Startseite über einen Banner verlinkt, aber dann keinem Menüpunkt zugeordnet werden. Der User clickt auf entsprechenden Banner und hat anschließend keinen Anhaltspunkt wo er sich befindet. Gleichzeitig stellt die “Home” Seite nur eine Seite dar und sollte nicht unzählige Unterseiten enthalten.
Zurückbutton nicht vergessen!
Ein Klassiker: die Website sollte ohne Verwendung des “Zurück”-Buttons im Browser funktionieren. Daher unbedingt Zurück-Buttons an den richtigen Stellen implementieren. Mit richtigen Stellen meine ich, dass der Button nur da aufscheinen soll wo man ihn benötigt. So ist ein Zurück Link auf der Startseite ziemlich sinnlos. Erst auf Detailseiten die über einen “mehr lesen” Link und nicht über das Menü erreichbar sind macht´s aus meiner Sicht Sinn.
Integrierte Sitemaps
Eine weitere Möglichkeit dem Benutzer eine schöne Übersicht über die Seitenstruktur zu geben bieten integrierte Sitemaps. Damit meine ich diese global, im Footer integrierten Sitemaps die man in den letzten Jahren immer öfters sieht. Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung wie man die Dinger offiziell nennt, aber ichfinde diese ziemlich praktisch und ganz nebenbei lassen sich diese Sitemaps auch gut zu SEO Zwecken nutzen.
Fazit:
Das waren ein paar Tipps um den Benutzer besser durch die Website zu leiten und auch weniger internetafine User ohne Frust durch die Website zu führen. Natürlich wird das Ganze mit zunehmender Komplexität und Navigationstiefe immer schwieriger und besonders knifflig wird es wenn nachträgich Navigationslevels in bestehende Websites eingebaut werden sollen. Daher lieber zu Beginn eines Projektes schon eine Level mehr einkalkulieren.
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29. April 2009 at 11:29
Navigationsarchitektur: Zeige dem Benutzer wo er ist! |grafixx.at…
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