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Posts Tagged ‘Social Network’

Google Analytics: Filter die das Leben erleichtern!

04 Mrz

Filter in Google Analytics sind ein sehr praktisches und zugleich auch mächtiges Werkzeug. Dadurch wird es möglich Daten der Statistik zu manipulieren, extrahieren oder auch integrieren. Aus diesem Grund habe ich ein paar praktische Anwendungsbeispiele zusammengestellt um die Funktionsweise der Filter in Google Analytics zu erläutern.

Grundsätzlich können Filter im Filtermanager, der auf der Google Analytics Übersichtsseite unter den Websiteprofilen verlinkt ist, angelegt werden. Die Anschließenden Beispiele müssen jeweils am Ende einem Websiteprofil zugewiesen werden, nur dann werden die Daten des entsprechenden Profils manipuliert.

Zugriffe von eigenen IP Adressen ausschließen
Das ist der Klassiker unter den Filter, hiermit wird der selbstverursachte Traffic nicht berücksichtigt.

Filterart: Alle Besuche von einer IP Adresse ausschließen
IP Adresse: 193.0.0.0

Google Analytics - IP ausfiltern

Nähere Infos dazu inklusive einer Erklärung wie man IP Ranges ausschließen kann hab ich in diesem Artikel erläutert:
Google Analytics eigene IP ausfiltern (Teil 2)

Vollständige Referrer anzeigen

Der Referrer wird in Google Analytics nicht komplett dargestellt. Dieser Filter ist ein Workaround um die gesamte Referring URL als Benutzerdefiniertes Segment auszugeben.

Filterart: Benutzerdefinierter Filter -> Erweitert
Feld A -> A extrahieren: Verweis (.*)
Feld B -> B extrahierern: leer lassen
Ausgabe in -> Konstruktor: Benutzerdefiniertes Segment $A1
Feld A erforderlich: Ja
Feld B erforderlich: Nein
Ausgabefeld überschreiben: Ja
Groß-/Kleinschreibung beachten: Nein

Google Analytics - Filter für vollständige Referrer

Anschließend erhält man die Statistik in dem man innerhalb von Google Analytics auf der Referrer Statistikseite, die Dimension über der Referrerauflistung auf “Benutzerdefinierter Wert” umstellt.

Url verkürzen

Falls sämtliche getrackten Seiten im selben Unterverzeichnis liegen können die dargestellten Urls der Übersicht halber verkürzt werden. Im Beispiel unten wird angenommen, dass sämtliche Seiten dieses Blogs im Verzeichnis /blog/ liegen. Über den Filter wird der Verzeichnisname entfernt.

Filterart: Benutzerdefinierter Filter -> Suchen und Ersetzen
Filterfeld: Anforderungs-URI
Suchzeichenfolge: grafixx.at/blog/
Ersetzungszeichenfolge: /
Groß-/Kleinschreibung beachten: Nein

Google Analytics Filter: Url verkürzen

SEO Rankings Tracken

Dieser Filter ist etwas komplexer, aber auch leistungsfähiger als die vorigen. Hier wird die Referrer URL wie Regular Expression verarbeitet. Falls es sich um einen Zugriff via Google handelt, wird innerhalb von Google Analytics die Position des Eintrages innerhalb der Google Ergebnisliste ausgegeben.

Filterart: Benutzerdefinierter Filter -> Erweitert
Feld A -> A extrahieren: Verweis (\?|&)q=([^&]*)
Feld A -> A extrahieren: Verweis (\?|&)start=([^&]*)
Ausgabe in -> Konstruktor: Benutzerdefiniertes Segment $A2 (Seite: $B2)
Feld A erforderlich: Ja
Feld B erforderlich: Nein
Ausgabefeld überschreiben: Ja
Groß-/Kleinschreibung beachten: Nein

Google Analytics Filter: Seo Tracking

Anschließend erhält man die Statistik in dem man innerhalb von Google Analytics auf der Keyword Statistikseite, die Dimension über der Keywordauflistung auf “Benutzerdefinierter Wert” umstellt. Wird in dieser Satistik keine Seite angegeben handelt es sich um die erste Seite, darüber hinaus steht 10 für Seite 2, 20 für Seite 3, etc.

Urls in Kleinbuchstaben umwandeln

Ein relativ einfacher Filter der aber die Übersichtlichkeit stark erhöht. Mit diesem Filter werden alle Urls klein geschrieben und somit nicht nur einmal gelistet.

Filterart: Benutzerdefinierter Filter -> Erweitert
Filterfeld: Anforderungs-URI

Google Analytics Filter: Urls klein schreiben

Traffic von Social Media Plattformen tracken

Mit diesem Filter werden Zugriffe von Social Networking Plattformen (im Beispiel: Facebook, Twitter und Xing) in der Kampagnen Statstik unter dem Begriff SocialMedia zusammengefasst.

Filterart: Benutzerdefinierter Filter -> Erweitert
Field A -> Extract A: Kampagnenquelle facebook|twitter|xing
Field B -> Extract B: leer lassen
Output To -> Constructor: Kampagnenmedium SocialMedia
Feld A erforderlich: Ja
Feld B erforderlich: Nein
Ausgabefeld überschreiben: Ja
Groß-/Kleinschreibung beachten: Nein

Google Analytics Filter: Social Media Tracking

Anschließend erhält man die Statistik in dem man innerhalb von Google Analytics auf der Kampagnen Statistikseite, die Dimension über der Keywordauflistung auf “Medium” umstellt.

Das waren für’s Erste einmal ein paar hoffentlich hilfreiche Filter. Diese können bzw. müssen natürlich auf die exakten Bedürfnisse der entsprechenden Website angepasst werden.

 
 

Sind Facebook Applikationen noch zeitgemäß?

23 Jan

Facebook ist ja im Augenblick in aller Munde, allerdings werden die 3rd party Facebook Applikationen von Einigen noch gehyped während Andere schon fast den baldigen Tod dieser vorhersagen.

Facebook Applikationen sind grundsätzlich eine super Sache und die Idee war damals genial. Sinnvoll und kreativ eingesetzte Applikationen sind auch nachwievor hilfreich. Inzwischen wird allerdings der offene Standard immer mehr zum Hindernis. Dadurch, dass nahezu jeder eine entsprechende Applikation erstellen kann, sind für viele Zwecke duzende Applikationen die mehr oder weniger das selbe machen verfügbar. Genau darin besteht die Gefahr. Zum einen wird es immer schwerer neue, einzigartige Anwendungen zu entwickeln. Andererseits muss man sich inzwischen auch eine klare Strategie zur Vermarktung der Applikation überlegen, um aus der Vielzahl der Anwendungen hervorzustechen. Denn was bringt die schönste Anwendung, wenn sie keiner nützt?

Ein weiteres Problem stellt die Streuung der Benutzer dar. Durch viele ähnliche Programme werden Benutzer verteilt. Aktuell habe ich zum Beispiel über 70 Programme zum Begriff “Travel” gefunden. Das heißt ein Benutzer der sich für Reisen interessiert wird sich vielleicht 2 – 3 Reiseapplikationen ansehen und im Endeffekt max. 2, wahrscheinlich nur Eine nützen. Genau dieser Effekt stellt aus meiner Sicht einen Widerspruch zum Grundgedanken, Community, Informationsaustausch, etc. dar. Es werden viele unterschiedliche Mini-Plattformen geschaffen die alle zusammen vereinigt, ein tolles Instrument für Nutzer und Betreiber darstellen würden. Daher neigen fast alle Anwendungen für sich selbst relativ klein und damit unbedeutend zu bleiben.

Macht das erstellen einer Facebook Anwendung noch Sinn?
Meine Meinung ist, dass es Sinn machen kann. Es sollte sich aber jeder sehr genau überlegen ob es für ihn persönlich sinnvoll sein kann.
Dazu sollten folgende Kriterien zumindest teilweise gegeben sein:

  • Innovatives Konzept, Alleinstellungsmerkmal
  • Mehrwert für den Anwender muss gegeben und klar ersichtlich sein
  • Virale Komponente: Weiterempfehlungsfeatures, Suchtkarakter muss gegeben sein
  • Vermarktungskonzept erstellen (Bewerben auf Facebook, Eintrag im Anwendungsverzeichnis, Bonus für die ersten 100 Nutzer, etc.)
  • Monetarisierungs Konzept, Zieldefinition

Gelungene Applikationen

Burger King Kampagne auf Facebook

Diese Anwendung hatte Anfang Jänner für ein großes Medienecho gesorgt. Burger King vergab mittels dieser Applikation einen Gutschein an Alle die 10 Freunde gelöscht haben. Mittlerweile wurde die Anwendung gestoppt. Es wird gemunkelt, dass Datenschutzverletzungen dazu geführt haben. Vor einigen Tagen hatte ich bereits über die Burger King Kampagne berichtet.

Burger King auf Facebook

Burgr King auf Facebook

Burgr King auf Facebook

Gedankenreise

Man wähle eine Tätigkeit und ein Reiseziel um eine virtuelle Reise zu starten. Selbstverständlich nimmt man da ein paar Freunde mit.
Gedankenreise auf Facebook

Gedankenreise auf Facebook

Gedankenreise auf Facebook


Fazit:
Es wird immer schwieriger neuartige Konzepte und entsprechende Anwendungen zu entwickeln. Schafft man dieses jedoch, dann kann ein großer Nutzen daraus generiert werden. Burger King hat`s vorgemacht. Wer sich allerdings denkt, man erstellt mal schnell eine Anwendung weil man doch bei dem ach so innovativem Facebook dabei sein muss, der sollte lieber die Finger davon lassen.

 
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Burger King Guerilla-Kampagne auf Facebook

12 Jan

Burger King hat eine neue Kampagne gestartet: “Opfere 10 Freunde auf Facebook und man bekommt einen Burger”.

Dadurch wird der neue Burger namens “Angry Whopper”, welcher einen regulären Kaufpreis von 3,69 Dollar hat beworben. Daraus könnte man dann schließen, dass ein Freund auf Facebook 37 Cent wert ist.

Burger King ließ eigens für diese Aktion eine Facebook Applikation mit dem Namen “Whopper Sacrifice” entwickeln. Über diese Anwendung müssen die Freunde “geopfert” werden um an den Gutschein zu kommen.
Die ehemaligen Freunde erhalten dann eine Information, dass sie für den Gutschein Empfänger weniger Wert wären als ein Burger.

Crispin Porter + Bogusky nennt sich die Agentur aus deren Feder diese Kampagne entstanden ist. Creative Director Bob Reilly spricht von einer hohen Aufwand um 10 Freunde auszuwählen und zu löschen. Er geht von einem zeitlichen Aufwand von einer Stunde aus. Während dieser Stunde wird der Fast-Food Fan mit der Marke Burger King konfrontiert.
Etwa 185.000 Facebook-Benutzer wurden bis jetzt bereits für einen Whopper geopfert.

Fazit:
Aus meiner Sicht ist das eine schöne Idee die durch eine gelungenen Umsetzung, hohe Medienaufmerksamkeit erzeugen konnte. Allerdings sehe ich die Stunde die für das Löschen der Freunde anvisiert wurde als deutlich zu hoch. Sehr viele Facebook Benutzer haben einige “Datenleichen” in ihrer Kontaktliste. So müssen z.B. für andere Applikationen oft möglichst viele Freunde geworben werden die, dann dankbare Opfer im tausch gegen Burger darstellen.
Aber Burger King hat es geschafft aus den 100enden Facebook Applikationen hervorzustechen und mediale Präsenz zu erhalten, daher kann man auf jeden Fall von einer gelungen Kampagne sprechen.