Fortsetzung von Google Analytics eigene IP ausfiltern (Teil 1)
Einrichtung von Filtern
Für diejenigen denen die Variante via Segmentierung zu ungenau ist bleiben noch die Filter. Filter bieten die Möglichkeit eine exakte IP Adresse oder eine Range via Regular Expressions anzugeben.
Filter können auf der Google Analytics Übersichtseite (da wo die verschiedenen Konten aufgelistet werden) eingerichtet und verwaltet werden. Hierzu clickt man auf den “Filter Manager” rechts unten. Im Filter Manager kann dann rechts im grauen Balken direkt ein neuer Filter angelegt werden. In meinem Fall würde ich jetzt hier wieder den Title “Ohne mich” vergeben. Anschließend bei Filter Type: “Exclude all traffic from an IP address” wählen und im Feld darunter meine Ip Adresse eingeben. Hierbei ist wichtig, dass vor jedem Punkt ein Backslash gesetzt wird. Also z.B. so 193\.0\.0\.0 .
Die Punkte müssen durch den Backslash “entwertet” werden, da der Punk ansonsten als regulärer Ausdruck interpretiert werden würde. In diesem Fall steht der Punkt für einen Platzhalter der durch jedes beliebige Zeichen ersetzt werden kann. Aber sofern man eine statische IP Adresse besitzt muss man sich darüber keine weiteren Gedanken machen. Für Benutzer die eine IP Range ausfiltern wollen wird dieses aber interessant. So können über folgende Anweisung sämtliche IPs von 193.0.0.1 – 193.0.0.50 ausgeschlossen werden: ^193\.0\.0\.([1-9]|[1-4][0-9]|50)$
Nachdem reguläre Ausdrücke aber nicht ganz trivial sind – ehrlich gesagt, ich mag sie auch nicht t so besonders – stellt Google ein praktische Tool für genau diese Anwendug zur Verfügung. HIer kann man sich den regulären Ausrück für eine IP Range generieren lassen: IP Range Tool von Google.
Nachdem das alles so weit erledigt wurde muss noch das gewünschte Profil für das der FIlter wirksam werden sollte ausgewählt werden. Dann noch speichern und das Ganze wäre geschafft.
Abschließend gilt es nur noch zu sagen, dass die Filter gut getestet werden sollten, da man sich bei falschen Angaben leicht seine Daten zerstören kann. Daher ist es am Besten so etwas zuerst einmal in einem Test Account anzulegen.
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