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Posts Tagged ‘eCommerce’

Google Analytics: Benutzerdefinierte Berichte

19 Mrz

Für alle die spezielle Anforderungen an Statistiken haben gibt es in Google Analytics die Möglichkeit benutzerdefinierte Berichte zu erstellen. Durch diese Berichte können beispielsweise die individuell wichtigsten KPIs (Key Performance Indikatoren) übersichtlich aufbereitet werden, in weiterer Folge kann man sich die entsprechenden Berichte auch automatisiert per Mail senden lassen. Dadurch lasst sich viel Zeit sparen, speziell wenn man an Kunden, Vorgesetzte, etc. ein regelmäßiges Reporting liefern muss. Je nach Ziel können so auch aktuell in Google Analytics verfügbare Reports nachgebaut und durch zusätzliche Werte erweitert oder auch vereinfacht und auf das Notwendigste reduziert werden.

Solche Berichte können in Google Analytics bequem unter dem Menüpunkt “Benutzerdefinierte Berichterstellung” eingerichtet werden. Per Drag and Drop kann der gewünschte Bericht zusammengestellt werden. Hierzu gibt es folgende befüllbare Bereiche:

Messdaten (blau)
Die Messdaten sind die Werte die später als Spalten im Bericht dargestellt werden.

Dimensionen (grün)
Bei den Dimensionen handelt es sich um einen Wert der Später in den Zeilen dargestellt wird. Durch Unter-Dimensionen besteht die Möglichkeit diese Werte zu verschachteln. Im späteren Bericht wird dann bei Click auf einen Wert die selbe Tabelle mit geändertem Zeileninhalt aufgerufen.

Registerkarten (grau)
Über Registerkarten lassen sich mehrere Berichte miteinander kombinieren, ähnlich wie einzelne Tabellen im Excel.

Zusätzlich gibt es von Google eine Begriffsdefinition aller verfügbaren statistischen Werte, diese kann sehr hilfreich sein kann. Denn wer kennt schon auf Anhieb den Unterschied zwischen Absprüngen und Ausstiegen.

Soweit zur relativ überschaubaren Theorie, interessant wird das Ganze jetzt aber im praktischen Einsatz. Dazu habe ich einige möglicherweise hilfreiche Reports zusammengestellt.

Landingpage Performance
Hierbei handelt es sich um einen Bericht in dem die Performance verschiedener Einstiegsseiten verglichen werden kann. Durch das Einfügen der Ausstiegsseite als Unterseite wird bei Click auf den Einstiegsseitennamen auch die Ausstiegsseite sichtbar.

Bericht: Landingpage Performance

Bericht: Landingpage Performance

Adwords Kampagnenreporting
In diesem Report habe ich Kennzahlen für Adwords Kampagnen zusammengefasst. Man kann sich hier schön von der Anzeigengruppe über die Kampagne, den Kampagneninhalt zur Kampagnenposition durch clicken.

Bericht: Adwords Kampagnen Report

Bericht: Adwords Kampagnen Report

Besucher Qualität nach Referrer
Im letzten Beispiel handelt es sich um eine etwas aufgebohrte Version der Referrer Statistik. Hier werden einige interessante Werte zusätzlich ausgegeben.

Bericht: Refererqualität

Bericht: Referrerqualität

Das waren jetzt nur ein paar Beispiele als Anregung und wie immer gilt auch hier, dass man die individuell auf die eigenen Gegebenheiten anpassen muss. Ohne eCommerce Tracking macht es beispielsweise wenig Sinn Umsätze ausgeben zu lassen, etc. Nachdem ich aber auch immer auf der Suche nach hilfreichen Auswertungen bin … feel free und hinterlasse ein Kommentar mit deinen beliebtesten Berichten. Freue mich über Kommentare und Anregungen.

 
 

eMail Strategieplanung – Erstellung eines Mailingkonzepts

13 Mrz

Die Entwicklung eines Mailingkonzepts wird oft vernachlässigt bzw. auf ein Minium reduziert. “Wir versenden ja Quartalsweise einen Newsletter”, bekommt man auf die Frage nach einer Mailingstrategie öfters zu hören. Doch ein konsequenter Einsatz des Mediums eMail kann weit darüber hinaus gehen. Speziell im eCommerce Bereich ist es ein essenzielles Kundenbindungs- und Verkaufsmittel geworden.

Primär geht es darum einen guten Mix aus automatisierten und manuell Erstellten Mailings zu erstellen. Dazu beschreibt man im Konzeptionsprozess am Besten einen fiktiven Benutzer von der Anmeldung/Kauf bis zur Newsletterabbestellung. Je nach Website kann es durchaus vorkommen, dass es mehrere Szenarien hierfür geben muss. So kann das z.B. ein B2C-, ein B2B User und ein Pressevertreter sein. Das ganze lässt sich dann wie folgt schön in einem Diagramm visualisieren.

 

Mailing Strategieplanung

Mailing Strategieplanung

Bestandteile des Konzepts können beispielsweise folgende Mailings sein:

Willkommensmail
Begrüssungsmail nach erfolgter Registrierung. Dieses Mail sollte den Benutzer direkt erklären welchen Mehrwert er durch diese Registrierung erhält und welche Schritte als nächstes zu tun sind. Beispielsweise: “Vielen Dank für Ihre Registrierung, Sie können jetzt hier Ihr persönliches Profil eingeben”

Infonewsletter
Klassischer Newsletter der einen gesunden Mix aus Informationen und Angeboten enthalten kann. Wichtig ist vorallem eine Mehrwert für den Abonnenten zu bieten. So bietet es sich beispielsweise an Tipps zur besseren Nutzung eines Produkts, besondere Angebote exklusiv für Newsletterabonnenten oder Gewinnspiele zu integrieren.

Standalone / Kampagnenmailings
Mailing in dem nur ein einzelnes Produkt präsentiert wird. Dieses Mail sollte nur an relevante Abonnentengruppen versendet werden, da hier die Gefahr besteht, dass sich User gestört fühlen.

Hot News
Relativ einfaches Mail welches für aktuelle Informationen möglichst schnell und einfach versendet werden kann.
Ziel: Schnelle Information der Abonnenten über aktuelle Ereignisse wie Verkehrsstaus, etc.

Nutzerdaten erheben
Spezielle Aussendungen die dem Nutzer klar in Nutzergruppen einteilen. Das können beispielsweise Aussendungen mit der Verlinkung von 2 Themengebieten sein. Alle Abonnenten die auf Thema 1 geclickt haben bekommen dann in späterer Folge Newsletter zum Thema A. Weitere Informationen zur Nutzerdaten Erhebung habe ich im Beitrag: “Nutzerdaten elegant und seriös ermitteln” erläutert. In der Regel wird dieser Prozess in andere Mailings integriert, da ich das aber einen wichtigen Punkt zur Effizienzsteigerung sehe habe ich es hier nochmal gesondert angeführt.

Kaufabbruch
Registrierte Benutzer die den Bestellprozess abbrechen könnten automatisiert ein Mail mit dem gewählten und alternativen Produkten erhalten. Zusätzlich sollten Hinweise auf Versandbedingungen, Faqs oder auch Rückgaberecht nicht fehlen. Oft werden Bestellungen auf Grund von Unsicherheit abgebrochen. Unsicherheit über zusätzliche Versandkosten, Zahlungsmodalitäten oder auch Unsicherheit bei der Bedienung spielen hier eine wichtige Rolle. Genau Diese Unsicherheiten sollten in dem Mail so gut wie möglich genommen werden.

Geburtstagsmailing
Automatisierte Geburtsstagsmails mit einem kleinen Bonus für den Benutzer kommen immer gut an. XING verschickt beispielsweise Geburtstagsmailings mit kostenlosen Premium Schnupperabos. Solche Aktionen werden in der Regel von den Kunden honoriert und animieren zum Kauf.

Winback Programm
Benutzer die sich lange nicht mehr auf der Website eingeloggt haben könnten ein Mail nach dem Motto: “Wir vermissen Sie” erhalten. Je nach Website und Produkt kann dieses Mail den Benutzer

Aber auch hier gilt wie so überall, das Ganze Konzept muss individuell auf die entsprechende Firma, Zielgruppe, zur Verfügung stehenden Ressourcen und Produkt abgestimmt werden. So kann es sein, dass ein Monatlicher Newsletter absolut ausreichend ist oder aber auch, dass noch zusätzliche Mailings aufgenommen werden müssen. Darüber hinaus werden in der Praxis oft Mischformen eingesetzt.

 
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Verknappung als Mittel zur Verkaufssteigerung

01 Feb

Verknappung im Sinne von Reduzierung der verfügbaren Waren ist ein klassisches Mittel zur Verkaufssteigerung im Teleshopping. Allerdings nimmt diese Strategie auch Online immer mehr zu. Branchengrößen wie Whoot! setzen zum Beispiel voll und Ganz darauf.

Das Grundprinzip ist einfach:

Je geringer die Verfügbarkeit eines Angebots ist, desto höher ist der Druck beim potentiellen Kunden möglichst schnell zuzuschlagen.

Diese Verknappung kann natürlich auch künstlich hergestellt werden. Dazu will ich einige mehr oder weniger aggressive Vorgangsweisen anhand von Beispielen aufzeigen.

Whoot!
Das Grundprinzip lautet: Whoot bietet täglich ein einzelnes Produkt an. Dieses Produkt ist nur an diesem einen Tag verfügbar und am nächsten Tag gibts wieder was Neues. Die Verknappung besteht hier in der begrenzten Laufzeit und Stückzahl, was wohl das Ganze auf die Spitze treibt und für den größten Teil an “herkömmlichen” Shops viel zu radikal ist. Aber Whoot! ließ in der Vergangenheit immer wieder mit Umsatzsteigerungen aufhorchen und ist mittlerweile beim Jahresumsätzen im mittleren zweistelligen Millionendollarbereich angekommen.

 

Scrrenshot Woot!

Scrrenshot Woot!

Auch wenn das Beispiel von Whoot! sehr extrem ist sieht man, dass so etwas Grundsätzlich funktionieren kann. Warum sollte man so was also nicht in abgeschwächter Version im eigenen Shop integrieren. Teilweise sind entsprechende Features oft unbemerkt schon in vielen Shops vorhanden.

Lagerbestandsanzeige optimieren
Ein Lagerstandsanzeige gehört zum Beispiel schon zum guten Ton und ist in vielen Shops integriert. Meist jedoch nur als kleine Randnotiz im Stile: “Noch 3 Stück verfügbar”. In einem solchen Fall bietet es sich an zum Einen die Verfügbarkeitsinformation optisch hervorzuheben und zusätzlich noch mit einer Warnung zu kombinieren. So könnte zum Beispiel bei Verfügbarkeiten unter 5 Stück die Warnung: “Achtung: Es sind nur mehr x Stück verfügbar. Das Ausverkaufsrisiko ist: Hoch”. Bei 5 – 10 Stück ist das Ausverkaufsrisiko Mittel und bei mehr als 10 Stück wird keine Warnung, aber auch keine exakte Stückzahl ausgegeben.
Zusätzlich könnten alle Produkte, denen ein baldiger Ausverkauf droht in einer eigenen Kategorie, “Nur mehr begrenzt Verfügbar” oder auch direkt auf der Startseite beworben werden.

Jetzt werden sich vermutlich Einige denken, dass man dann doch am Besten die Lagerbestände künstlich niedrig hält um den Benutzter zu einer schnellen Entscheidung zu drängen. Aus meiner Sicht kann man das für einzelne Produkte machen. Grundsätzlich halte ich es aber für sinnvoller bei hohen Lagerbeständen keine genaue Stückzahl anzugeben. Man sollte den Kunden nämlich niemals für Dumm verkaufen. Wenn jedes Produkt permanent in einer sehr geringen Stückzahl verfügbar ist, wird das auch den Kunden auffallen und im Bestenfall wird der Lagerstandsanzeigen keine Bedeutung mehr beigemessen. Im schlechtesten Fall kann der Kunde den Online Shop aber auch als unseriös einstufen und nie mehr wieder kommen.

Zeitlich begrenzte Aktionen
Eine weitere Möglichkeit sind zeitlich begrenzte Aktionen. Ein Beispiel hierfür wäre eine Aktion unter dem Titel “Produkt der Woche”. Bei einer solchen Aktion könnte jede Woche ein Produkt aus dem bestehenden Sortiment zu besonders günstigen Konditionen angeboten werden. Dadurch wird zum Einen Entscheidungsdruck auf den Kunden ausgeübt, zum Anderen wird der Kunde motiviert wöchentlich die Website zu besuchen um zu erfahren welches Schnäppchen es gibt. Selbstverständlich kann eine Aktion dieser Art auch zur Adressdatengenerierung für den Newsletter, etc. genutzt werden.

Fazit:
Verknappung von Produktanzahl oder zeitlicher Verfügbarkeit ist ein sehr starkes Instrument, welches in verschiedensten Varianten – von aggressiv bis zurückhaltend – die Verkaufszahlen von vielen Shops positiv beeinflussen kann. Allerdings gilt auch hier immer seriös bleiben, den Benutzer nicht für Dumm verkaufen und die Methode an die Zielgruppe anpassen.

 
 

Zukunft Newsletter Marketing

30 Dez

RSS Feeds werden immer populärer und schön langsam erkennt auch die breite Masse den Nutzen von Feeds. Daher stellt sich die Frage wie es in Zukunft weitergeht. Werden Newsletter verschwinden oder erleben die RSS Feeds nur einen kurzen Hype? Weder noch, aus meiner Sicht wird es zukünftig wichtig werden beide Distributionsvarianten anzubieten und aktiv zu nutzen.

Der Trend bei Newsletteraussendungen geht in Richtung personalisierten Mailings in geringeren Volumen. Die Zeiten in denen statische Massenmails an mehrere 100.000 Empfänger versendet wurden sind vorbei. Zum einen verärgert man den Benutzer nur durch nicht zielgerichtete eMails, die dann einen Großteil der Benutzer nicht interessieren zum Anderen werden dadurch auch für den Kunden interessante Mails, durch die Masse an Informationen immer weniger beachtet werden. Aus diesen Gründen werden Conversionraten sinken und Abmelderaten steigen.

Daraus können folgende Maßnahmen abgeleitet werden:

  • Bewusst auf qualitativ hochwertige Abonnenten achten.
  • RSS Feeds im Newsletter und bei Abmeldeseiten bewerben.
  • Nutzerdaten sammeln um passende Mailings an kleine, hoch spezifizierte Verteiler senden zu können.

Wie kommt man zu qualitativ hochwertigen Abonnenten?
Das ist pauschal sicher etwas schwierig zu beantworten. Grundsätzlich gilt aber, dass der Nutzer möglichst viele Informationen über den zu erwartenden Inhlat des Newsletter erhalten sollte. Wer “kauft” schon gerne die Katze im Sack? Daher ist es sicher keine schlechte Idee beim Anmeldeformular direkt auf eine beispiele Newsletteraussendung zu verlinken. Zudem sollte auf der Anmeldeseite direkt der Nutzen den der potentielle Abonnent durch die Anmeldung hat, erläutert werden. Es gibt doch hoffentlich einen Nutzen? Ansonsten sollte das gleich nocheinmal Überdacht werden, denn ohne erkennbaren Nutzen für die Abonnenten kann man keine hohen Anmeldezahlen von interessierten Benutzern erwarten. Neben den Nutzen ist auch noch die Möglichkeit der Abmeldung und eine Info zur Verwendung der persönlichen Daten sinnvoll.
Wurde ein Benutzer der Website überzeugt sich anzumelden sollte der Anmeldeprozess im Double-Opt-In Prozess durchgeführt werden. Dadurch werden Spaßanmeldungen bzw. fehlerhafte email Adresse gleich aussortiert.

Außerdem gilt Finger weg von Gewinnspielen als Adressgenerierungsmaßnahme. Mit Gewinnspielen können zwar in einer kurzen Zeit eine hohe Anzahl an Adressen generiert werden, die Qualität leidet aber meist darunter. Oft besteht nur ein Interesse an den Gewinnen ein grundlegendes Interesse an den Produkten der Website besteht nicht, daher werden zukünftige Newsletter auch nicht beachtet werden.
Ankauf von eMail Adressen. Auch hier bin ich sehr skeptisch. Es gibt zwar Fälle in denen es durchaus Sinn macht Adressen anzukaufen um z.B. ein neues Produkt / eine neue Marke zu promoten. Allerdings sollte her die Herkunft und Qualität der Daten sehr genau hinterfragt werden.

Also nochmal zusammengefasst:

  • Double Opt In verwenden
  • Nutzen für den Abonnenten darlegen
  • Auf die Art der Verwendung von persönlichen Daten und Möglichkeit der Abmeldung hinweisen
  • Mindest eine beispielhafte Aussendung online zur Verfügung stellen.
  • Finger weg von Gewinnspielen zur Adressgewinnung
  • Vorsicht bei Adresseinkauf

Zur Koexistenz von Newslettern / RSS Feeds und der Erhebung von Nutzerinteressen werde ich dann in den nächsten Tagen ein bisschen etwas schreiben.

 
 

Personalisierung ist gut

25 Dez

Ich oute mich jetzt mal als Personalisierungsfan. Damitmeine ich gar nicht, dass sämtliche Details eines Users erfasst werden und der Benutzter ausspioniert wird. Aus meiner Sicht müssen personalisierte Features so unauffällig gestaltet werden, dass der User gar nicht bemerkt, dass das auf ihn persönlich zugeschnittene Informationen sind.

Leider findet man solche Funktionen nur sehr selten im Web bzw. nur in bestimmten Bereichen. Am Augenscheinlichsten sind Personalisierungsfunktionen bei klassischen eCommerce Websites ala Amazon zu sehen. Doch darüber hinaus fallen mir nur sehr wenige Beispiele ein. Zugegeben auch meine Wenigkeit hat es aus verschiedensten Gründen nicht so oft wie ursprünglich vorgesehen geschafft solche Funktionen über die Konzeptionsphase hinaus zu realisieren. Als Gründe waren sämtliche Klassiker dabei wie z.B.: Budget, Befürchteter erhöhter Datenwartungsaufwand, zu wenig Content, etc. – Was ich aber immer schade finde, da es oft nicht sehr viel benötigt um einen Einstieg in diese Materie zu schaffen.

So könnten zum Beispiel auf einer touristischen Website Interessen des Users abgefragt werden. Zu Beginn ist es vollkommen ausreichend nur die Interessen oder auch nur das Hauptinteresse des potentiellen Kunden zu ermitteln. Vorteil hierbei ist, dass sich dieses durchaus elegant anhand der besuchten Unterseiten ermittelt werden kann. Daher wird bei einem Benutzer der den Menüpunkt oder einen Artikel zum Thema Kultur aufgerufen hat ein Cookie mit der entsprechenden Information gesetzt. Ganz wichtig hierbei ist, dass kein Login erforderlich ist und solche Taktiken daher auf jeder Website realisiert werden können und der Benutzer wie gewöhnt, ohne zusätzlichen Aufwand surfen kann. Sind die Informationen erst einmal erfasst worden, kann auf der Website dann den Interessen des Kunden entsprochen werden. So könnte beim einleitenden Beispiel zum Beispiel die gesamte Bildwelt an den Benutzer angepasst werden.

Das Ganze klingt jetzt recht trivial und viele werden denken, so ein Cookie zu setzen und ein paar Bildchen zu tauschen ist doch nichts besonderes. Genau stimmt, aber genau solche kleinen Features steigern die Clickraten und Conversions.

Die meisten Kunden haben vor dem Kauf bereits ein Bild vor ihrem geistigen Auge, gelingt es einer Website dieses imaginäre Bild möglichst genau zu treffen, hat man schon sehr gute Karten beim Kunden. Der potentielle Gast der sich sehnsüchtig auf einen Kitesurf Urlaub freut wird auf einer Destinations Website die ihn mit Impressionen seiner Lieblingssportart empfängt sicher weiter klicken.

Natürlich können solche Verfahren in weiterer Folge verfeinert und zusätzliche Informationen abgefragt werden. Aber als Einstieg und um Erfahrungen zu erhalten halte ich dieses einfache Modell für einen guten Einstieg. Besonders interessant wird es für Betreiber mehrere Websites oder größeren Portalen. In diesem Fall ist die Chance dass die Besucher schon einmal eine Webseite des Betreibers besucht haben realtiv groß. Daher wird es möglich die Daten zwischen dein Portalen auszutauschen.

bytheway: Auch die großen Werbenetzwerke setzen auf diese Technik um passende Werbebanner auf den Websites einzublenden. Durch die sehr hohe Reichweite könne hier teilweise schon gute Resultate erzielt werden. Daher kann es auch an solchen Taktiken liegen falls man eine Website zum Thema Fliegenfischen besucht hat und in weiterer Folge auf einer komplett anderen Website des selben Werbenetzwerkes ein Werbebanner zum Thema Fliegenfischen eingeblendet wird.