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Sind Facebook Applikationen noch zeitgemäß?

23 Jan

Facebook ist ja im Augenblick in aller Munde, allerdings werden die 3rd party Facebook Applikationen von Einigen noch gehyped während Andere schon fast den baldigen Tod dieser vorhersagen.

Facebook Applikationen sind grundsätzlich eine super Sache und die Idee war damals genial. Sinnvoll und kreativ eingesetzte Applikationen sind auch nachwievor hilfreich. Inzwischen wird allerdings der offene Standard immer mehr zum Hindernis. Dadurch, dass nahezu jeder eine entsprechende Applikation erstellen kann, sind für viele Zwecke duzende Applikationen die mehr oder weniger das selbe machen verfügbar. Genau darin besteht die Gefahr. Zum einen wird es immer schwerer neue, einzigartige Anwendungen zu entwickeln. Andererseits muss man sich inzwischen auch eine klare Strategie zur Vermarktung der Applikation überlegen, um aus der Vielzahl der Anwendungen hervorzustechen. Denn was bringt die schönste Anwendung, wenn sie keiner nützt?

Ein weiteres Problem stellt die Streuung der Benutzer dar. Durch viele ähnliche Programme werden Benutzer verteilt. Aktuell habe ich zum Beispiel über 70 Programme zum Begriff “Travel” gefunden. Das heißt ein Benutzer der sich für Reisen interessiert wird sich vielleicht 2 – 3 Reiseapplikationen ansehen und im Endeffekt max. 2, wahrscheinlich nur Eine nützen. Genau dieser Effekt stellt aus meiner Sicht einen Widerspruch zum Grundgedanken, Community, Informationsaustausch, etc. dar. Es werden viele unterschiedliche Mini-Plattformen geschaffen die alle zusammen vereinigt, ein tolles Instrument für Nutzer und Betreiber darstellen würden. Daher neigen fast alle Anwendungen für sich selbst relativ klein und damit unbedeutend zu bleiben.

Macht das erstellen einer Facebook Anwendung noch Sinn?
Meine Meinung ist, dass es Sinn machen kann. Es sollte sich aber jeder sehr genau überlegen ob es für ihn persönlich sinnvoll sein kann.
Dazu sollten folgende Kriterien zumindest teilweise gegeben sein:

  • Innovatives Konzept, Alleinstellungsmerkmal
  • Mehrwert für den Anwender muss gegeben und klar ersichtlich sein
  • Virale Komponente: Weiterempfehlungsfeatures, Suchtkarakter muss gegeben sein
  • Vermarktungskonzept erstellen (Bewerben auf Facebook, Eintrag im Anwendungsverzeichnis, Bonus für die ersten 100 Nutzer, etc.)
  • Monetarisierungs Konzept, Zieldefinition

Gelungene Applikationen

Burger King Kampagne auf Facebook

Diese Anwendung hatte Anfang Jänner für ein großes Medienecho gesorgt. Burger King vergab mittels dieser Applikation einen Gutschein an Alle die 10 Freunde gelöscht haben. Mittlerweile wurde die Anwendung gestoppt. Es wird gemunkelt, dass Datenschutzverletzungen dazu geführt haben. Vor einigen Tagen hatte ich bereits über die Burger King Kampagne berichtet.

Burger King auf Facebook

Burgr King auf Facebook

Burgr King auf Facebook

Gedankenreise

Man wähle eine Tätigkeit und ein Reiseziel um eine virtuelle Reise zu starten. Selbstverständlich nimmt man da ein paar Freunde mit.
Gedankenreise auf Facebook

Gedankenreise auf Facebook

Gedankenreise auf Facebook


Fazit:
Es wird immer schwieriger neuartige Konzepte und entsprechende Anwendungen zu entwickeln. Schafft man dieses jedoch, dann kann ein großer Nutzen daraus generiert werden. Burger King hat`s vorgemacht. Wer sich allerdings denkt, man erstellt mal schnell eine Anwendung weil man doch bei dem ach so innovativem Facebook dabei sein muss, der sollte lieber die Finger davon lassen.

 
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Ideenfindung, Kreativitätstechniken

18 Jan

Kreativ zu sein ist leichter gesagt als getan, denn nicht immer tritt der Optimalfall ein und man hat sofort eine geniale Idee. Des Öfteren muss die eigene Kreativität erst hervorgeholt werden. Doch wie funktioniert das Kreativ sein? Eine 0815 Anleitung zu diesem Thema gibt es sicherlich nicht und jeder wird seine eigenen Methoden entwickeln. Nichts desto trotz gibt es einige Hilfestellungen um Ideen zu entwickeln.

 

Tagträume und die Umgebung

Ein Hauptproblem von Kreativen ist Stress und der Daily Business. Nichts ist schwieriger als neue Ideen zu entwickeln, während permanent das Telefon läutet und man noch mehrere Mitarbeiter zu betreuen hat. Versuche am Beginn eines Projektes aus Ihrem Alltagstrott heraus zu kommen – Nimm dir Zeit zum Träumen und Schmökern.

Oft ist es hilfreich das Notebook unter den Arm zu klemmen und das Büro zu verlassen. An einem sonnigen Tag im Park fällt es Vielen leichter Ideen zu entwickeln. Viele haben besondere Lieblingsplätze an denendu besonders kreativ bist. Sei es in einem sonnendurchfluteten Park, während des Autofahrens oder auch auf der Toilette. Jeder sollte für sich selbst entscheiden wie und wo er kreativ sein möchte. Durch das schaffen einer Atmosphäre in der man sich wohlfühlt fällt das „Kreativ sein“ aber um vieles einfacher.

 

Bewusstes Sehen

Mit offenen Augen durch das Leben gehen und bewusst auf Formen, Farben und Muster achten ist ebenso wichtig um kreativ zu sein. Begnüge dich nicht nur mit der Tatsache, dass Ihnen etwas gefällt oder auch nicht gefällt. Unter bewusstem Sehen verstehe ich zu beurteilen ob etwas gefällt oder nicht. Gleichzeitig sollte aber auch hinterfragt werden was genau gefällt. Zeichnet sich eine Website durch den besonderen Farbeinsatz, durch eine schöne Typografie, durch ein besonders innovatives Konzept oder durch besondere Fotos aus?

Nachdem klar ist wodurch eine Website die eigene Aufmerksamkeit erlangt hat, sollte noch eruiert werden, wodurch diese Wirkung zustande kommt. Bei herausragenden Fotos könnten folgende Faktoren die Wirkung beeinflussen:

  • Wurde eine besondere, unübliche Perspektive gewählt?
  • Wurden spezielle Effekte (Filter, Verläufe, Farbfilter) verwendet?
  • Harmonieren die Bilder besonders gut mit der restlichen Website?
  • Wird eine grundsätzliche Idee besonders kreativ vermittelt?

Grundsätzlich geht es hierbei also um eine sehr abstrahierte Art des Sehens. Die Wahrnehmung von einzelnen Elementen einer Website ist hierbei entscheidend. Zerlege Gesehenes in einzelne Bestandteile und versuche aus diesen Bestandteilen etwas Neues entstehen zu lassen. Dabei können Normen und Konventionen außer Acht gelassen werden. In diesem Schritt geht es um das Spielen mit Grafik um seine Kreativität wirken zu lassen.

Was auch immer das Besondere an dem ins Auge gestochenen Objektes ist, es sollte archiviert werden. Eine Form der Archivierung ist das Anlegen einer Ideensammlung. Je nach persönlicher Vorliebe können in dieser Sammlung Post-it mit Skizzen, Screenshots von besonders gelungenen Seiten oder Fotografien gesammelt werden. Solche Sammlungen können sehr hilfreich sein, falls man in einem Projekt feststeckt und nicht mehr weiter kommt. Damit meine ich aber nicht, dass etwas Vorhandenes kopiert werden sollte. Diese Vorlagen sollen nur zur Inspiration dienen – oft reicht ein winziger Ansatz um komplett neue, eigenständige Werke zu entwerfen. So kann dieser Ausgangspunkt eine Farbe oder die Tatsache, dass auch einer Website intensiv mit Linien als Stilmittel gearbeitet wurde sein. Es handelt sich also nur um ein Werkzeug das als „Türöffner“ dienen soll. Sobald diese erste Türe geöffnet wurde und man sich in der aktiven Designphase befindet läuft oft alles wie von selbst.

Nachdem eine Idee geboren wurde geht es jetzt an die Ausarbeitung der entsprechenden Idee. Dazu werden wir in den nächsten Kapiteln einzelne Gestaltungselemente betrachten um am Ende in der Lage zu sein, diese zu einer Layoutvorlage zu verbinden.

 

Kreativitätstechniken

Es gibt unzählige Techniken und Methoden zur Ideenfindung. Die nachfolgenden Techniken stellen einen exemplarischen Auszug dar. Schlussendlich muss aber jede für sich selbst geeignete Methoden finden.

 

Brainstorming

Eine der verbreitetsten und bekanntesten Techniken ist das Brainstorming. Hierbei handelt es sich um eine Methode zur Ideenfindung in der Gruppe. Ziel ist es in kurzer Zeit viele Ideen aus verschiedenen Gesichtspunkten zu erhalten. Daher macht es Sinn Personen aus verschiedenen Bereichen in die Gruppe zu integrieren. So werden Screendesigner, Programmierer, Projektmanager oder Verkäufer zum teil unterschiedliche Ideen entwickeln.

In der ersten von zwei Phasen werden, nachdem Gruppenleiter die Problemstellung erläutert hat möglichst viele Ideen gesammelt. Hierbei sollte jeder Teilnehmer seine spontanen Ideen verkünden. Im Optimalfall werden Ideen auch von anderen Gruppenmitgliedern aufgenommen und neu interpretiert. Ziel in dieser Phase ist die Ideenfindung, hierbei gibt es aber noch keine Wertung oder Kritik der einzelnen Ideen.

In Phase zwei werden die Ideen genauer hinterfragt und sortiert. Erst in dieser Phase wird entschieden welche Ideen aufgenommen oder verworfen werden.

 

Mind-Mapping

Bei Mindmaps handelt es sich um eine grafische Darstellung von Ideen. Ausgehend von einem Hauptast wird ein Thema immer weiter abstrahiert. Pro „Ast“ wird jeweils ein Begriff niedergeschrieben. Mindmaps sind z.B. ein hervorragender Ausgangspunkt um eine Sitemap zu erstellen.

 

Zufallstechnik

Ausgangspunkt bei dieser Technik ist eine möglichst große Datensammlung. Nehmen wir als Beispiel einen großen Bildband mit Bildern zum Thema der geplanten Website. Wahllos wird eine Seite von diesem Bildband aufgeschlagen um zu einem zufällig ausgewählten Bild zu kommen. Anschließend wird versucht aus diesem Bild eine Idee abzuleiten. Beispielsweise könnte aus dem zufällig ausgewählten Bild ein Farbschema abgeleitet werden.

 

Morphologische Matrix

Die Erstellung einer morphologischen Matrix ist eine sehr analytische Technik. Bei dieser Methode wird versucht möglichst viele Ideen aus sehr vielen theoretischen Lösungsmöglichkeiten zu generieren. Im ersten Schritt wird eine Matrix mit möglichst vielen, für das geplante Produkt relevanten Merkmalen erstellt. Als Beispiel könnten folgende Merkmale für die Definition ein Werbebanners für die neue Produktlinie definiert werden: Animation, Größe, Aggresivität, Sprache

Im nächsten Schritt werden möglichst viele Werte zu den zuvor definierten Merkmalen definiert.

Zum Beispiel:

 

Animation

nein

dezent

Intensiv

Größe

Skyscraper

Full Banner

Rectangle

Format

gif/jpg

html

Flash

Video/Ton

nein

Video

Ton

 

Daraus könnte dann eine Idee für einen Skyskraper mit dezenter Animation im Flashformat ohne Video und ohne Ton entstehen. Diese Technik eignet sich sehr gut um gemeinsam mit Kunden am Konzept arbeiten zu können. Nachdem die Matrix erstellt hat, kann sich der Kunde sehr schnell ein Bild über alle möglichen Varianten bilden und leicht seine Wünsche und Ideen formulieren.

 

 

 
 

Burger King Guerilla-Kampagne auf Facebook

12 Jan

Burger King hat eine neue Kampagne gestartet: “Opfere 10 Freunde auf Facebook und man bekommt einen Burger”.

Dadurch wird der neue Burger namens “Angry Whopper”, welcher einen regulären Kaufpreis von 3,69 Dollar hat beworben. Daraus könnte man dann schließen, dass ein Freund auf Facebook 37 Cent wert ist.

Burger King ließ eigens für diese Aktion eine Facebook Applikation mit dem Namen “Whopper Sacrifice” entwickeln. Über diese Anwendung müssen die Freunde “geopfert” werden um an den Gutschein zu kommen.
Die ehemaligen Freunde erhalten dann eine Information, dass sie für den Gutschein Empfänger weniger Wert wären als ein Burger.

Crispin Porter + Bogusky nennt sich die Agentur aus deren Feder diese Kampagne entstanden ist. Creative Director Bob Reilly spricht von einer hohen Aufwand um 10 Freunde auszuwählen und zu löschen. Er geht von einem zeitlichen Aufwand von einer Stunde aus. Während dieser Stunde wird der Fast-Food Fan mit der Marke Burger King konfrontiert.
Etwa 185.000 Facebook-Benutzer wurden bis jetzt bereits für einen Whopper geopfert.

Fazit:
Aus meiner Sicht ist das eine schöne Idee die durch eine gelungenen Umsetzung, hohe Medienaufmerksamkeit erzeugen konnte. Allerdings sehe ich die Stunde die für das Löschen der Freunde anvisiert wurde als deutlich zu hoch. Sehr viele Facebook Benutzer haben einige “Datenleichen” in ihrer Kontaktliste. So müssen z.B. für andere Applikationen oft möglichst viele Freunde geworben werden die, dann dankbare Opfer im tausch gegen Burger darstellen.
Aber Burger King hat es geschafft aus den 100enden Facebook Applikationen hervorzustechen und mediale Präsenz zu erhalten, daher kann man auf jeden Fall von einer gelungen Kampagne sprechen.

 
 

Newsletter: Nutzerdaten elegant und seriös erheben

10 Jan

Wie schon früher erwähnt, geht der Trend zu kleineren aber dafür sehr viel zielgerichteteren Aussendungen als früher. Da stellt sich natürlich die Frage wie man am Besten an zusätzliche Informationen vom Benutzer erhält.

Im Normalfall wollen User nur ungern persönliche Daten preisgeben und dazu werden lange Formulare gemieden wie die Pest. Aus diesem Grund habe ich gute Erfahrungen mit einer sehr starken Abstrahierung und Aufsplittung dieses Prozesses gemacht. Im Klartext heißt das:

Pro Newsletter nur eine Frage stellen.
Eine einzige Frage zustellen wirkt unaufdringlich und es ist für den Benutzer einfach und schnell zu beantworten. Weitere Fragen Können dann in den nächsten Aussendungen erfragt werden.

“Ein-Klick-Modell”
Die Daten müssen mit einem Click über mittelt werden können. Kein Mensch macht sich die Arbeit, lange Textfelder auszufüllen um dann noch auf “Senden” zu Clicken. Daher besser ein paar Antwortmöglichkeiten vorgeben, welche mit einem Click übermittelt werden können.

Grafische Gestaltung
Optisch sollte das kein Standard 0815 Formular sein. Eine optisch schöne Aufbereitung, die nicht an gängige, oft unterbewusst negativ wahrgenommene Formulare erinnert sollte sich auf die Clickrate positiv auswirken.

Erklärung warum diese Informationen benötigt werden
Ein Hinweis wie z.B.: “Helfen Sie mit, damit Sie nur die Informationen erhalten, die Sie auch wirklich interessieren.” hilft um dem Benutzer zu vermitteln, dass es ihm zu Gute kommt, wenn er Daten angibt.

Nur relevante Informationen abfragen
Es macht keinen Sinn die Schuhgröße der Kunden zu erfragen wenn man im Newsletter Kosmetikprodukte vertreiben will. Das würde nur unseriös wirken.

Statistische Informationen nützen
Je nach Mailversandsystem und Datenschutzverordnung im entsprechenden Land ist es unter Umständen möglich, Daten anhand der Clickstatistiken zu erhalten. So könnten 2 Tage nach einer Aussendung alle Empfänger die einen Artikel zum Thema Sport angeclickt haben noch einmal einen speziellen Newsletter mit Sportartikel erhalten.

Mit Hilfe dieser Tipps können ältere Kunden Daten aktualisiert werden und Mailings zukünftig zielgerichteter versandt werden. Das erhöht die Akzeptanz beim Empfänger und Senkt die Kosten beim Empfänger.

 
 

Zusammenführung Adbutler und Belboon

09 Jan

tja jetzt ist es also passiert. Die 2 Affiliate-Netzwerke Adbutler und Belboon wurden auch technisch zusammengeführt. Allerdings scheint dabei nicht alles ganz rund gelaufen zu sein.

Jetzt ist es zwar möglich sich mit seinem Adbutler Account bei Belboon einzuloggen, aber die generierten Werbemittellinks schienen, zumindest bei mir nicht zu funktionieren. Wenn ich mir Textlinks unter Adbutler generieren ließ erhielt ich einen Code mit Link zu belboon, allerdings wurde als Text nur “TEXT” eingefügt. Zusätzlich führten die Links auf eine weiße Seite und ich wurde nicht auf die eigentliche Zielseite weitergeleitet. Alte Werbemittel mit Links zu Adbutler haben mich direkt auf die adbutler.de Startseite geführt.

Inzwischen scheinen diese Phänomene nicht mehr aufzutreten, die Probleme wurden also relativ rasch behoben. Dennoch hätte ich mir eine Vorabinfo seitens Adbutler gewünscht um im Vorhinein reagieren zu können. Im Gegenzug stehen jetzt aber auch viele neue Parterpgramme für Affiliates zur Verfügung.

Weitere Erfahrungsberichte zu dem Thema habe ich z.B. auch hier gefunden:

Forum 100partnerprogramme.de
PP-blogsberg.de

 
 

Typografisch korrekte Anführungszeichen

09 Jan

Nach dem es in letzter Zeit häufig um Analytics und Marketing gegangen ist, wird es höchste Zeit wieder mal einen Artikel zum Thema Typografie zu verfassen.

Die Verwendung von falschen Anführungszeichen zählt wohl zu den häufigsten Typografiefehlern. Je nach Sprache des gesetzten Textes sollten die korrekten Varianten verwendet werden. Im Internet werden jedoch sehr oft fälschlicher Weise Zollzeichen (“) als Anführungszeichen verwendet. Das ist nicht korrekt, anstelle dessen sollten folgende Varianten verwendet werden. Unbestätigten Gerüchten nach sollen sich solche falschen Anführungszeichen auch in diesem Blog hier tummeln ;o) – Aber nichts desto trotz will ich darauf hinweisen wie es korrekter Weise sein sollte.

Deutsche Anführungszeichen
In deutschen Texten ähneln die Anführungszeichen den Zahlen 99 und 66. Am Beginn wird ein Anführungszeichen unten „ und am Ende ein Anführungszeichen “ oben gesetzt. Als Alternative Variante bzw. falls Anführungszeichen innerhalb von bestehenden Anführungszeichen verwendet werden stehen die einfachen Varianten dieser und der nachfolgenden Anführungszeichen zur Verfügung ( ‚ ‘ ).

Nachdem diese Zeichen auf der Tastatur nicht zur Verfügung stehen können die entsprechenden Zeichen via Tastenkombinationen erzeugt werden.

Anführungszeichen am Beginn:
- Windows: ALT + 0132
- Mac OS: Wahltaste + ˆ

Ausführungszeichen am Ende:
- Windows: ALT + 0147
- Mac OS: Wahltaste + 2

Auf Websites wird zur korrekten Darstellung folgender Code benötigt:
„Text“ 

Diese Variante der Anführungszeichen wird auch in anderen Sprachen wie z.B. Isländisch, Bulgarisch, Rumänisch, Slowakisch, Slowenisch, etc. verwendet.

 

Alternative deutsche Anführungszeichen
Als Alternative wird in deutschen Texten des Öfteren folgende Variante verwendet. » «
Diese Variante wird gerne verwendet, da sich dies Zeichen sehr schön in den Text integrieren und dadurch der Textfluss nicht durch Weißräume unterbrochen wird.

Über folgende Tastenkombinationen können diese Zeichen erzeugt werden:

Anführungszeichen am Beginn:
- Windows: ALT + 0187
- Mac OS: Umschalt + Wahltaste + Q

Ausführungszeichen am Ende:
- Windows: ALT + 0171
- Mac OS: Wahltaste + Q

Auf Websites wird zur korrekten Darstellung folgender Code benötigt:
„Text“ 

Englische Anführungszeichen
In englischsprachigen Texten werden andere Anführungszeichen verwendet. Hier lautet der Merksatz 66 – 99, allerdings werden beide Zeichen oben dargestellt. Am Beginn erhält man so dieses Zeichen “ und am Ende Folgendes ”. Die entsprechenden Tastenkombinationen lauten:

Anführungszeichen am Beginn:
- Windows: ALT + 0147
- Mac OS: Wahltaste + 2

Ausführungszeichen am Ende:
- Windows: ALT + 0148
- Mac OS: Wahltaste + Shift + 2

Auf Websites wird zur korrekten Darstellung folgender Code benötigt.
“Text” 

 

Französische Anführungszeichen (Guillemets)
Guillemets werden die französischen Anführungszeichen genannt. Im Gegensatz zur deutschen Alternativvariante zeigen die Spitzen inder Französischen Variante vom Text weg. Dadurch erhält man folgende Zeichen: « »

Die entsprechenden Tastenkombinationen lauten:

Anführungszeichen am Beginn:
- Windows: ALT + 0171
- Mac OS: Wahltaste + Q

Ausführungszeichen am Ende:
- Windows: ALT + 0187
- Mac OS: Umschalt + Wahltaste + Q

Auf Websites wird zur korrekten Darstellung folgender Code benötigt:
«Text» 

Diese Variante der Anführungszeichen wird auch in anderen Sprachen wie z.B. Griechisch, Portugiesisch, Arabisch, etc. verwendet.