Burger King hat eine neue Kampagne gestartet: “Opfere 10 Freunde auf Facebook und man bekommt einen Burger”.
Dadurch wird der neue Burger namens “Angry Whopper”, welcher einen regulären Kaufpreis von 3,69 Dollar hat beworben. Daraus könnte man dann schließen, dass ein Freund auf Facebook 37 Cent wert ist.
Burger King ließ eigens für diese Aktion eine Facebook Applikation mit dem Namen “Whopper Sacrifice” entwickeln. Über diese Anwendung müssen die Freunde “geopfert” werden um an den Gutschein zu kommen.
Die ehemaligen Freunde erhalten dann eine Information, dass sie für den Gutschein Empfänger weniger Wert wären als ein Burger.
Crispin Porter + Bogusky nennt sich die Agentur aus deren Feder diese Kampagne entstanden ist. Creative Director Bob Reilly spricht von einer hohen Aufwand um 10 Freunde auszuwählen und zu löschen. Er geht von einem zeitlichen Aufwand von einer Stunde aus. Während dieser Stunde wird der Fast-Food Fan mit der Marke Burger King konfrontiert.
Etwa 185.000 Facebook-Benutzer wurden bis jetzt bereits für einen Whopper geopfert.
Fazit:
Aus meiner Sicht ist das eine schöne Idee die durch eine gelungenen Umsetzung, hohe Medienaufmerksamkeit erzeugen konnte. Allerdings sehe ich die Stunde die für das Löschen der Freunde anvisiert wurde als deutlich zu hoch. Sehr viele Facebook Benutzer haben einige “Datenleichen” in ihrer Kontaktliste. So müssen z.B. für andere Applikationen oft möglichst viele Freunde geworben werden die, dann dankbare Opfer im tausch gegen Burger darstellen.
Aber Burger King hat es geschafft aus den 100enden Facebook Applikationen hervorzustechen und mediale Präsenz zu erhalten, daher kann man auf jeden Fall von einer gelungen Kampagne sprechen.
Ähnnliche Beiträge:








Sind Facebook Applikationen noch zeitgemäß? | grafixx.at
23. Januar 2009 at 21:04
[...] Diese Anwendung hatte Anfang Jänner für ein großes Medienecho gesorgt. Burger King vergab mittels dieser Applikation einen Gutschein an Alle die 10 Freunde gelöscht haben. Mittlerweile wurde die Anwendung gestoppt. Es wird gemunkelt, dass Datenschutzverletzungen dazu geführt haben. Vor einigen Tagen hatte ich bereits über die Burger King Kampagne berichtet. [...]
Ferdi
10. Juli 2009 at 14:48
Da ich eigentlich kein Facebook User bin, fragte ich mich schon längere Zeit, was Burger King letzten Endes von dieser Kampagne hat. Eigentlich verschenken sie ja nur teure Burger. Wenn ich jetzt allerdings lese wie groß das Aufsehen ist, welches BK dadurch erregt hat, dann sieht man natürlich schon einen Profit. Facebook hat Burger King von ihrer Plattform verbannt und die eingefahrenen Verluste halten sich mit Sicherheit auch in Grenzen. Auf jeden Fall ist es eine Kampagne welche ihr Ziel anscheinend vollends erreicht hat.
Markus
15. September 2009 at 08:39
Auf diese Art Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen ist doch kein schlechter Gedanke. Burger King ist mit dieser Kampagne vermutlich günstiger weggekommen, als wenn man wieder so eine ganz normale Werbung in Auftrag gegeben hätte, aber hier hat das ganze doch einen weit größeren Kreis gezogen.