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Archive for the ‘eMarketing’ Category

Konzeption von Landingpages (Teil 3)

15 Apr

Weiter geht’s mit der Fortsetzung und dem gleichzeitig abschließenden Teil dieser kleinen Triologie.

Dieser Beitrag ist Teil 3 einer dreiteiligen Serie:
Grobkonzeption: Wirtschaftlichkeit, Traffic generieren (Teil 1)
Feinkonzeption: Seitenaufbau (Teil 2)
Auswerten, Optimieren und Praxisbeispiele (Teil 3)

Testen, Optimieren
Wurde die Website erstellt empfiehlt es sich das Ganze von Personen aus der Zielgruppe testen zu lassen. Daraus muss nicht unbedingt eine hochprofessionelle Usability Studie entstehen. Oft reicht es schon bekannte oder Arbeitskollegen zu befragen um kleine Fehler oder Fallstricke in der Benutzung aufzudecken.
Nach dem Launch macht es Sinn potentielle Optimierungen via Google’s Website Optimizer zu testen. Dieser ermöglicht es einfach verschiedene Versionen z.B. unterschiedliche Bilder oder Buttonbezeichnungen abzutesten. Dabei liefert das Tool von Google die verschiedenen Varianten die getestet werden automatisch an die Besucher der Landingpage aus, anschließend kann man sich in einer Statistik ansehen welche Version am Besten konvertiert.

Statistik, Auswertung, ROI
Ganz wichtig ist auch die Integration eines Statistiktool. Dazu sollte bereits vor der Erstellung der Landingpage definiert werden, welches Statistiktool integriert wird und welche KPIs (Key Performance Indikatoren) gemessen werden sollen. Nichts ist ärgerlicher als am Ende einer Kampangen keine aussagekräftigen Zahlen zur Verfügung zu haben.
Interessante Werte sind unter anderem: Visits, Conversion Rate, Cost per Click, Clickthrough Rate, Return on Investment, Herkunft und Sprache der Benutzer, Formularabbruchsrate

Beispiele:

Zanox Landingpage Template
Dieses Template kann für Partnerprogramme über Zanox verwendet werden. Das Grundkonzept basiert auf einer aufgeräumten, übersichtlichen Landingpage die mehrere Produkte sehr transparent darstellt und vergleicht.

Zanox Landingpage

Tourismus: Komplexe Familienurlaubs Landingpage
Die Besonderheit bei dieser Landigpage ist, dass es hier um das Generieren von Anfragen geht. Aus diesem Grund wurde eine Funktion integriert über die der Benutzer über ein Warenkorbsystem eine Anfrage stellt. Diese Anfrage wird basierend auf der Auswahl des Benutzers automatisiert an mehrere Anbieter gestellt.
Die Grundidee ist sehr gut einzig die Bedienung muss erst einmal verstanden werden. Durch die Informationsflut wirkt die Seite auch etwas voll.

Familienurlaub Landingpage

Landingpage: Hausschuhe
Beispiel für eine in die Website integrierte Landingpage zum Thema Hausschuhe.

Landingpage: Gewinnspiel
Sehr schöne, schlichte Landingpage für ein Gewinnspiel. Einziger Nachteil ist aus meiner Sicht, dass gescrollt werden muss und so Teilnahmeformular und -button nicht sofort sichtbar sind.

MacBook Landingpage

 

Konzeption von Landingpages (Teil 2)

07 Apr

Weiter geht’s mit der Fortsetzung zum Thema Landingpages.

Dieser Beitrag ist Teil 2 einer dreiteiligen Serie:
Grobkonzeption: Wirtschaftlichkeit, Traffic generieren (Teil 1)
Feinkonzeption: Seitenaufbau (Teil 2)
Auswerten, Optimieren und Praxisbeispiele (Teil 3)

Feinkonzeption: Seitenaufbau (Teil 2)
Im zweiten Teil geht es um den detaillierten Aufbau der Landingpage. Dieser hängt natürlich sehr stark vom Zweck der entsprechenden Website ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass folgende Punkte sehr wichtige Key Elemente für verkaufsorientierte Landingpages (bei Brandingkampagnen sieht es etwas anders aus) bilden:

Ablenkungen vermeiden
Auf der Landingpage sollte alles auf das definierte Ziel ausgerichtet sein. Soll beispielsweise ein Produkt verkauft werden, dann sollte es vermieden werden andere Produkte oder weiterführende Links zu anderen Websites anzubieten. Dadurch wäre die Gefahr, dass der User abgelenkt wird zu hoch. Aus diesem Grund sollte eine Landingpage auch nicht in die eigentliche Corporate Website eingebunden bzw. die Hauptnavigation der Firmen Website auf der Landingpage integriert werden. Falls es dennoch Querverlinkungen oder eine Hauptnavigation geben muss, sollte diese optisch klar abgegrenzt werden. Der Benutzer muss auf einen Blick erkennen, dass die Links von der Landingpage weg führen und nichts mit der eigentlichen Aktion zu tun haben. Das kann etwa optisch durch eine versteckte Navigation, deren Menüpunkte erst beim Mouse Over über einen Button “Firmenwebsite” erscheinen, oder durch einen geringen Kontrast (Hauptnavigation mit geringer Deckkraft integrieren, beim Mouse Over wird die Deckkraft auf einen normalen Wert erhöht) erreicht werden.

In der Frage ob eine Landingpage in die eigentliche Website integriert werden soll, gibt es auch eine gegensätzliche Meinung. Vertreter dieser Auffassung argumentieren, dass Benutzer in weiterer Folge nicht mehr auf die Landingpage zurückfinden, da diese nicht fest in der Website verankert sind. Dennoch sehe ich Landingpages immer als eigenständige Seite die allerdings von der Corporate Website aus durchaus unterstützend verlinkt werden kann und auch soll.

Erfüllen der Erwartungshaltung
Ist der Benutzer über den Click auf eine Einschaltung auf die Landingpage gekommen, so hat dieser meist eine Erwartungshaltung. Diese Erwartungshaltung sollte erfüllt werden. Das heißt, dass das Wording an die Adwordskampagne angepasst werden sollte und die verwendeten Bilder bzw. die gesamte Gestaltung an die grafischen Werbemittel angepasst werden sollten. 
    
Call to Action
Call to Action beschreibt eine prominente Botschaft die den Benutzer zum Abschluss führt. Hierfür werden gerne auffällige, Buttons mit einer eindeutigen Aufforderung (Jetzt bestellen, etc.) verwendet. Hierbei ist die grafische Gestaltung besonders wichtig. Die entsprechenden Elemente müssen deutlich hervorstechen und als clickbar erkennbar sein.

Zielgruppengerecht gestalten
Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist die Zielgruppengerechte Gestaltung der Landingpage. So sollte speziell Alter und Computeraffinität berücksichtigt werden. Bei Senioren als Zielgruppe macht es durchaus Sinn Punkten wie Barrierefreiheit, einfache Bedienung, große Schrift, etc. mehr Bedeutung beizumessen als bei einer Seite für Teenies.

Seriösität vermitteln
Die ganze Landingpage muss seriös sein und auch serios wirken. Daher müssen auf jedenfall Impressum, Kontaktmöglichkeiten und falls vorhanden auch e-Commerce Gütesiegel integriert werden. Zusätzlich wirken sich Testimonials und Kundenbewertungen positiv aus.

Einfache Bedienbarkeit
Der Bestellprozess muss besonders einfach zu bedienen sein. Jede Unklarheit kann den potentiellen Kunden verunsichern und zu einem Kaufabbruch führen. Daher sollte besonders darauf geachtet werden, dass der Kunde mit möglichst wenigen Clicks und möglichst wenigen ausgefüllten Formularfelder zum Ziel kommt.

Zusätzliche Anreize
Falls die Möglichkeit zusätzliche Anreize für den Kunden zu schaffen besteht sollte das genützt werden. So können Sonderangebote, Gutscheine zu jeder Erstbestellung, etc. prominent angekündigt werden. Aber auch eine Zeitliche Verknappung kann sich positiv auf die Conversionrate auswirken. Siehe hierzu auch meinen Artikel: „Verknappung als Mittel zur Verkaufssteigerung“ 

Hinweis auf weitere Angebote
Das ist jetzt ein Widerspruch zum ersten Punkt, aber in Abhängigkeit vom Angebot kann es durchaus Sinnvoll sein am Ende der Seite auf weitere Angebote hinzuweisen. Nach dem Motto: “Entspricht dieses Produkt nicht Ihren Vorstellungen? Stöbern Sie in unserem weiteren Angeboten.” Hierbei ist allerdings wichtig, dass dieser Aufruf keine Konkurrenz zum Produkt auf der Landingpage darstellt. Anbieten würde sich so etwas zum Beispiel am Ende einer Liste mehrere Produkte. Dadurch kann ein Besucher der über die Landingpage nicht überzeugt werden konnte, eventuell doch für ein anderes Produkt begeistert werden.

Weitere Punkte hierzu habe ich in einem gesonderten Artikel “Optimierung von Registrierungsprozessen” in meinem Blog veröffentlicht.

 

Konzeption von Landingpages (Teil 1)

02 Apr

Landingpages werden oft zur Bewerbung eines einzelnen Produkts oder zur Unterstützung einer speziellen Kampagne entwickelt. Der Grundgedanke hierbei ist möglichst viele Anfragen, Bestellungen, Adressdaten, etc. zu generieren. Je nach Ziel gibt es unterschiedliche Lösungsansätze und Varianten der entsprechenden Landingpages. Vor dem Start sollte allerdings auf jeden Fall ein Konzept ausgearbeitet werden. In diesem und den folgenden Beiträgen werde ich darauf eingehen wie ich persönlich so etwas angehe.

Dieser Beitrag wird in 3 Teilen veröffentlicht werden:
Grobkonzeption: Wirtschaftlichkeit, Traffic generieren (Teil 1)
Feinkonzeption: Seitenaufbau (Teil 2)
Auswerten, Optimieren und Praxisbeispiele (Teil 3)

Aber jetzt genug der einleitenden Worte und los geht’s mit Teil 1:

Grobkonzeption: Wirtschaftlichkeit, Traffic generieren
Wie werden Benutzer auf die neue Landingpage gelenkt werden? Die schönste Landingpage ist natürlich sinnlos ohne Besucher. Gängige Methoden hierbei sind Newsletteraussendungen, Google Adwords, bei hohen Budgets und gewünschtem Brandingeffekt auch Bannerkampagnen. Darüber hinaus können aber auch Social Media Kampagnen, Guerilla Aktionen oder klassische Direktmarketing Kampagnen zum Ziel führen. Pauschal kann das nicht beantwortet werden und hängt immer von Zielgruppe und Produkt ab.

Traffic generieren ist in den meisten Fällen auch mit Kosten verbunden, diese sollten im Konzept berücksichtigt und mit den geplanten Verkaufszielen abgestimmt werden.
So könnten beispielsweise EUR 10.000,00 in Google Adwords investiert werden, bei einem angenommenen CPC von EUR 0,60 entspricht das ca. 16.666 Clicks via Google Adwords.
Daher müssen über diese 16.666 Clicks mehr als EUR 10.000,00 Gewinn erzielt werden um profitabel zu sein.
Sämtliche Betriebswirtschaftler werden mich jetzt vermutlich für diese Milchmädchenrechnung verfluchen, allerdings geht’s mir hier nur darum aufzuzeigen in welche Richtung das Ganze gehen sollte.
Selbstverständlich wird man am Anfang viele Werte nur schwer einschätzen können aber mit zunehmender Erfahrung wird man immer näher an realistische Werte herankommen und kann unter Umständen schon frühzeitig, Probleme erkennen.

Folgende Bestandteile sollten daher in das Konzept mit aufgenommen werden:

  • Definition aller Maßnahmen zur Bewerbung mit konkretem Budget
  • Messbare Zielsetzungen
  • Einschätzung der Wirtschaftlichkeit
  • Definition eines Terminplanes mit den wichtigsten Milestones

Noch ein Tipp am Rande: die voraussichtlichen CPC Kosten bei Google Adwords lassen sich innerhalb von Google Adwords relativ gut über das Tool Traffic Estimator schätzen. Die dazu notwendige Keyword Recherche kann man dann auch gleich noch in das Konzept mit rein packen.

 

eMail Strategieplanung – Erstellung eines Mailingkonzepts

13 Mrz

Die Entwicklung eines Mailingkonzepts wird oft vernachlässigt bzw. auf ein Minium reduziert. “Wir versenden ja Quartalsweise einen Newsletter”, bekommt man auf die Frage nach einer Mailingstrategie öfters zu hören. Doch ein konsequenter Einsatz des Mediums eMail kann weit darüber hinaus gehen. Speziell im eCommerce Bereich ist es ein essenzielles Kundenbindungs- und Verkaufsmittel geworden.

Primär geht es darum einen guten Mix aus automatisierten und manuell Erstellten Mailings zu erstellen. Dazu beschreibt man im Konzeptionsprozess am Besten einen fiktiven Benutzer von der Anmeldung/Kauf bis zur Newsletterabbestellung. Je nach Website kann es durchaus vorkommen, dass es mehrere Szenarien hierfür geben muss. So kann das z.B. ein B2C-, ein B2B User und ein Pressevertreter sein. Das ganze lässt sich dann wie folgt schön in einem Diagramm visualisieren.

 

Mailing Strategieplanung

Mailing Strategieplanung

Bestandteile des Konzepts können beispielsweise folgende Mailings sein:

Willkommensmail
Begrüssungsmail nach erfolgter Registrierung. Dieses Mail sollte den Benutzer direkt erklären welchen Mehrwert er durch diese Registrierung erhält und welche Schritte als nächstes zu tun sind. Beispielsweise: “Vielen Dank für Ihre Registrierung, Sie können jetzt hier Ihr persönliches Profil eingeben”

Infonewsletter
Klassischer Newsletter der einen gesunden Mix aus Informationen und Angeboten enthalten kann. Wichtig ist vorallem eine Mehrwert für den Abonnenten zu bieten. So bietet es sich beispielsweise an Tipps zur besseren Nutzung eines Produkts, besondere Angebote exklusiv für Newsletterabonnenten oder Gewinnspiele zu integrieren.

Standalone / Kampagnenmailings
Mailing in dem nur ein einzelnes Produkt präsentiert wird. Dieses Mail sollte nur an relevante Abonnentengruppen versendet werden, da hier die Gefahr besteht, dass sich User gestört fühlen.

Hot News
Relativ einfaches Mail welches für aktuelle Informationen möglichst schnell und einfach versendet werden kann.
Ziel: Schnelle Information der Abonnenten über aktuelle Ereignisse wie Verkehrsstaus, etc.

Nutzerdaten erheben
Spezielle Aussendungen die dem Nutzer klar in Nutzergruppen einteilen. Das können beispielsweise Aussendungen mit der Verlinkung von 2 Themengebieten sein. Alle Abonnenten die auf Thema 1 geclickt haben bekommen dann in späterer Folge Newsletter zum Thema A. Weitere Informationen zur Nutzerdaten Erhebung habe ich im Beitrag: “Nutzerdaten elegant und seriös ermitteln” erläutert. In der Regel wird dieser Prozess in andere Mailings integriert, da ich das aber einen wichtigen Punkt zur Effizienzsteigerung sehe habe ich es hier nochmal gesondert angeführt.

Kaufabbruch
Registrierte Benutzer die den Bestellprozess abbrechen könnten automatisiert ein Mail mit dem gewählten und alternativen Produkten erhalten. Zusätzlich sollten Hinweise auf Versandbedingungen, Faqs oder auch Rückgaberecht nicht fehlen. Oft werden Bestellungen auf Grund von Unsicherheit abgebrochen. Unsicherheit über zusätzliche Versandkosten, Zahlungsmodalitäten oder auch Unsicherheit bei der Bedienung spielen hier eine wichtige Rolle. Genau Diese Unsicherheiten sollten in dem Mail so gut wie möglich genommen werden.

Geburtstagsmailing
Automatisierte Geburtsstagsmails mit einem kleinen Bonus für den Benutzer kommen immer gut an. XING verschickt beispielsweise Geburtstagsmailings mit kostenlosen Premium Schnupperabos. Solche Aktionen werden in der Regel von den Kunden honoriert und animieren zum Kauf.

Winback Programm
Benutzer die sich lange nicht mehr auf der Website eingeloggt haben könnten ein Mail nach dem Motto: “Wir vermissen Sie” erhalten. Je nach Website und Produkt kann dieses Mail den Benutzer

Aber auch hier gilt wie so überall, das Ganze Konzept muss individuell auf die entsprechende Firma, Zielgruppe, zur Verfügung stehenden Ressourcen und Produkt abgestimmt werden. So kann es sein, dass ein Monatlicher Newsletter absolut ausreichend ist oder aber auch, dass noch zusätzliche Mailings aufgenommen werden müssen. Darüber hinaus werden in der Praxis oft Mischformen eingesetzt.

 
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Sind Facebook Applikationen noch zeitgemäß?

23 Jan

Facebook ist ja im Augenblick in aller Munde, allerdings werden die 3rd party Facebook Applikationen von Einigen noch gehyped während Andere schon fast den baldigen Tod dieser vorhersagen.

Facebook Applikationen sind grundsätzlich eine super Sache und die Idee war damals genial. Sinnvoll und kreativ eingesetzte Applikationen sind auch nachwievor hilfreich. Inzwischen wird allerdings der offene Standard immer mehr zum Hindernis. Dadurch, dass nahezu jeder eine entsprechende Applikation erstellen kann, sind für viele Zwecke duzende Applikationen die mehr oder weniger das selbe machen verfügbar. Genau darin besteht die Gefahr. Zum einen wird es immer schwerer neue, einzigartige Anwendungen zu entwickeln. Andererseits muss man sich inzwischen auch eine klare Strategie zur Vermarktung der Applikation überlegen, um aus der Vielzahl der Anwendungen hervorzustechen. Denn was bringt die schönste Anwendung, wenn sie keiner nützt?

Ein weiteres Problem stellt die Streuung der Benutzer dar. Durch viele ähnliche Programme werden Benutzer verteilt. Aktuell habe ich zum Beispiel über 70 Programme zum Begriff “Travel” gefunden. Das heißt ein Benutzer der sich für Reisen interessiert wird sich vielleicht 2 – 3 Reiseapplikationen ansehen und im Endeffekt max. 2, wahrscheinlich nur Eine nützen. Genau dieser Effekt stellt aus meiner Sicht einen Widerspruch zum Grundgedanken, Community, Informationsaustausch, etc. dar. Es werden viele unterschiedliche Mini-Plattformen geschaffen die alle zusammen vereinigt, ein tolles Instrument für Nutzer und Betreiber darstellen würden. Daher neigen fast alle Anwendungen für sich selbst relativ klein und damit unbedeutend zu bleiben.

Macht das erstellen einer Facebook Anwendung noch Sinn?
Meine Meinung ist, dass es Sinn machen kann. Es sollte sich aber jeder sehr genau überlegen ob es für ihn persönlich sinnvoll sein kann.
Dazu sollten folgende Kriterien zumindest teilweise gegeben sein:

  • Innovatives Konzept, Alleinstellungsmerkmal
  • Mehrwert für den Anwender muss gegeben und klar ersichtlich sein
  • Virale Komponente: Weiterempfehlungsfeatures, Suchtkarakter muss gegeben sein
  • Vermarktungskonzept erstellen (Bewerben auf Facebook, Eintrag im Anwendungsverzeichnis, Bonus für die ersten 100 Nutzer, etc.)
  • Monetarisierungs Konzept, Zieldefinition

Gelungene Applikationen

Burger King Kampagne auf Facebook

Diese Anwendung hatte Anfang Jänner für ein großes Medienecho gesorgt. Burger King vergab mittels dieser Applikation einen Gutschein an Alle die 10 Freunde gelöscht haben. Mittlerweile wurde die Anwendung gestoppt. Es wird gemunkelt, dass Datenschutzverletzungen dazu geführt haben. Vor einigen Tagen hatte ich bereits über die Burger King Kampagne berichtet.

Burger King auf Facebook

Burgr King auf Facebook

Burgr King auf Facebook

Gedankenreise

Man wähle eine Tätigkeit und ein Reiseziel um eine virtuelle Reise zu starten. Selbstverständlich nimmt man da ein paar Freunde mit.
Gedankenreise auf Facebook

Gedankenreise auf Facebook

Gedankenreise auf Facebook


Fazit:
Es wird immer schwieriger neuartige Konzepte und entsprechende Anwendungen zu entwickeln. Schafft man dieses jedoch, dann kann ein großer Nutzen daraus generiert werden. Burger King hat`s vorgemacht. Wer sich allerdings denkt, man erstellt mal schnell eine Anwendung weil man doch bei dem ach so innovativem Facebook dabei sein muss, der sollte lieber die Finger davon lassen.

 
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Burger King Guerilla-Kampagne auf Facebook

12 Jan

Burger King hat eine neue Kampagne gestartet: “Opfere 10 Freunde auf Facebook und man bekommt einen Burger”.

Dadurch wird der neue Burger namens “Angry Whopper”, welcher einen regulären Kaufpreis von 3,69 Dollar hat beworben. Daraus könnte man dann schließen, dass ein Freund auf Facebook 37 Cent wert ist.

Burger King ließ eigens für diese Aktion eine Facebook Applikation mit dem Namen “Whopper Sacrifice” entwickeln. Über diese Anwendung müssen die Freunde “geopfert” werden um an den Gutschein zu kommen.
Die ehemaligen Freunde erhalten dann eine Information, dass sie für den Gutschein Empfänger weniger Wert wären als ein Burger.

Crispin Porter + Bogusky nennt sich die Agentur aus deren Feder diese Kampagne entstanden ist. Creative Director Bob Reilly spricht von einer hohen Aufwand um 10 Freunde auszuwählen und zu löschen. Er geht von einem zeitlichen Aufwand von einer Stunde aus. Während dieser Stunde wird der Fast-Food Fan mit der Marke Burger King konfrontiert.
Etwa 185.000 Facebook-Benutzer wurden bis jetzt bereits für einen Whopper geopfert.

Fazit:
Aus meiner Sicht ist das eine schöne Idee die durch eine gelungenen Umsetzung, hohe Medienaufmerksamkeit erzeugen konnte. Allerdings sehe ich die Stunde die für das Löschen der Freunde anvisiert wurde als deutlich zu hoch. Sehr viele Facebook Benutzer haben einige “Datenleichen” in ihrer Kontaktliste. So müssen z.B. für andere Applikationen oft möglichst viele Freunde geworben werden die, dann dankbare Opfer im tausch gegen Burger darstellen.
Aber Burger King hat es geschafft aus den 100enden Facebook Applikationen hervorzustechen und mediale Präsenz zu erhalten, daher kann man auf jeden Fall von einer gelungen Kampagne sprechen.

 
 

Newsletter: Nutzerdaten elegant und seriös erheben

10 Jan

Wie schon früher erwähnt, geht der Trend zu kleineren aber dafür sehr viel zielgerichteteren Aussendungen als früher. Da stellt sich natürlich die Frage wie man am Besten an zusätzliche Informationen vom Benutzer erhält.

Im Normalfall wollen User nur ungern persönliche Daten preisgeben und dazu werden lange Formulare gemieden wie die Pest. Aus diesem Grund habe ich gute Erfahrungen mit einer sehr starken Abstrahierung und Aufsplittung dieses Prozesses gemacht. Im Klartext heißt das:

Pro Newsletter nur eine Frage stellen.
Eine einzige Frage zustellen wirkt unaufdringlich und es ist für den Benutzer einfach und schnell zu beantworten. Weitere Fragen Können dann in den nächsten Aussendungen erfragt werden.

“Ein-Klick-Modell”
Die Daten müssen mit einem Click über mittelt werden können. Kein Mensch macht sich die Arbeit, lange Textfelder auszufüllen um dann noch auf “Senden” zu Clicken. Daher besser ein paar Antwortmöglichkeiten vorgeben, welche mit einem Click übermittelt werden können.

Grafische Gestaltung
Optisch sollte das kein Standard 0815 Formular sein. Eine optisch schöne Aufbereitung, die nicht an gängige, oft unterbewusst negativ wahrgenommene Formulare erinnert sollte sich auf die Clickrate positiv auswirken.

Erklärung warum diese Informationen benötigt werden
Ein Hinweis wie z.B.: “Helfen Sie mit, damit Sie nur die Informationen erhalten, die Sie auch wirklich interessieren.” hilft um dem Benutzer zu vermitteln, dass es ihm zu Gute kommt, wenn er Daten angibt.

Nur relevante Informationen abfragen
Es macht keinen Sinn die Schuhgröße der Kunden zu erfragen wenn man im Newsletter Kosmetikprodukte vertreiben will. Das würde nur unseriös wirken.

Statistische Informationen nützen
Je nach Mailversandsystem und Datenschutzverordnung im entsprechenden Land ist es unter Umständen möglich, Daten anhand der Clickstatistiken zu erhalten. So könnten 2 Tage nach einer Aussendung alle Empfänger die einen Artikel zum Thema Sport angeclickt haben noch einmal einen speziellen Newsletter mit Sportartikel erhalten.

Mit Hilfe dieser Tipps können ältere Kunden Daten aktualisiert werden und Mailings zukünftig zielgerichteter versandt werden. Das erhöht die Akzeptanz beim Empfänger und Senkt die Kosten beim Empfänger.